Liska Surkemper, M.A. (*1980) studierte Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Architekturgeschichte, Kommunikationswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Aachen und Rom und wurde 2010 mit der Springorum Denkmünze der RWTH Aachen für exzellente Examensleistungen ausgezeichnet. Von 2010 bis 2014 war sie akademische Mitarbeiterin im Bereich Kulturökonomie sowie Kunstwissenschaft und Medienphilosophie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) und war im Rahmen des dreijährigen BMBF-Projekts »Gedächtnis wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlerischer Haltungen« wissenschaftlich und koordinierend tätig. Seit 2014 ist Frau Surkemper wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Architektur und Kulturtheorie an der TU München sowie Mitgründerin und Herausgeberin der Fachzeitschrift International Journal for Digital Art History.

Aktueller Forschungsschwerpunkt ist die Schnittstelle von Architektur, Ökonomie und Bildtheorien. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Zeichen- und Medientheorien und der digitalen Architektur.

Publikationen

Monographien
2010: Kunst der Erkenntnis. Zeichen- und medientheoretische Interferenzen, Weimar: VDG.  

Herausgeberschaften

Seit 2015: International Journal for Digital Art History. München: Graphentis (mit Harald Klinke).

2009: weiß weißer nichts. Ausst.-Kat. Hannover: kestnergesellschaft (mit Hendrik Bartels et al.).

2006: Tischgalerie. Ein Kunstprojekt von Wolfgang Nestler. Ausst.-Kat. Aachen: TiGa (mit Sarvenaz Ayooghi et al.).

2004: Wildnis im Kunstlabor. Kunst zum Thema Wissenschaft und Ökologie. Ausst.-Kat. Aachen (mit Sarvenaz Ayooghi et al.).  

Aufsätze
2016: „Big Image Data as a New Research Opportunity in Art History – Editorial“ in: International Journal for Digital Art History No.2: „Visualizing Big Image Data“ (10/2016). DOI: http://dx.doi.org/10.11588/dah.2016.2.33532

2015: „Bildtheorie“, in: ARCH+ 221: „Tausendundeine Theorie“ (12/2015).

2015: „Theorie vom Ende der Theorie“, in: ARCH+ 221: „Tausendundeine Theorie“ (12/2015).

2015: „What is Digital Art History? Editorial“, in: International Journal for Digital Art History No.1: „What is Digital Art History?“ (06/2015). DOI: http://dx.doi.org/10.11588/dah.2015.1.21635

2014: „The Invisible Man. Von der Utopie, die eigene Haut ablegen zu können“, in:  Ute Seiderer, Michael Fisch (Hrsg.): Haut und Hülle. Umschlag und Verpackung: Techniken des Umschließens und Verkleidens. Berlin: Rotbuch.

2009: „Der Klang des Wartens. Christian Gude“, in: Surkemper et al.: weiß weißer nichts. Ausst.-Kat. Hannover: kestnergesellschaft.

2006: „Wolfgang Nestler im Interview“, in: Surkemper et al.:Tischgalerie. Ein Kunstprojekt von Wolfgang Nestler. Ausst.-Kat. Aachen: TiGa.

2006: „’wer a sagt muss auch b sagen’. Vom Preis und Wert der Kunst“, in: Surkemper et al.: Tischgalerie. Ein Kunstprojekt von Wolfgang Nestler. Ausst.-Kat. Aachen: TiGa.

2004: „Der Kaspische Wald. Großformatige Fotografien von Wolfgang Nestler“, in: Surkemper et al.:  Wildnis im Kunstlabor. Kunst zum Thema Wissenschaft und Ökologie. Ausst.-Kat. Aachen.  

Vorträge

2017: „Living in Profitopolis – and How to Exit. A Brief History of the Changes in Capitalist Architecture, Money and the City since 1971” (Syros/Greece)

2017: „PROFITOPOLI$ – Exhibiting Dependencies between Economy and Urban Development“ (TU München)

2016: „Konkurrenz belebt das Geschäft…? Wettbewerbstheorien und Bildpraktiken in der Architektur“ (Raitenhaslach)

2016: „Image Economy in Architecture“ (TU München)

2016 „Architecture as Digital Image Practice“ (CUNY, New York/USA).

2016 „Digital Architecture History“ (UCLA, Los Angeles/USA).

2015 „Picture Knowledge“ (University of Warsaw, Warschau/Polen).

2015 „Konjunkturschwankungen“ (Stuttgart).

2014 „Konjunkturschwankungen. Über das Image des Bildes, des Geldes und der Architektur“ (TU München).

2014: „Der Presenter. Eine Webanwendung für die bildwissenschaftliche und künstlerische Arbeit“ (HfG Karlsruhe). 

2014: „’Schauplätze der Evidenz’ im digitalen Raum“ (Universität Heidelberg).

2013: „As We May Think – Digitale Visualisierung und Lernumgebung“ (HfG Karlsruhe).  

Ausstellungen

2011: Between a Rock and a Hard Place – 2. Karlsruher Integrale, Karlsruhe: Staatliche Hochschule für Gestaltung (Kuratorin).

2009: weiß weißer nichts, kestnergesellschaft, mhh-kestnerschau, Hannover (Co-Kuratorin mit Hendrik Bartels et al.).

2006: Tischgalerie. Ein Kunstprojekt von Wolfgang Nestler. Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen und ikob, Eupen (Co-Kuratorin mit Sarvenaz Ayooghi et al.).

2004: Wildnis im Kunstlabor. Kunst zum Thema Wissenschaft und Ökologie. Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, (Co-Kuratorin mit Sarvenaz Ayooghi et al.)